Weihnachten naht mit Riesenschritten...

Hallo,
  
Morgen endlich ist es so weit... endlich Heiligabend, wo wir in Deutschland abends die Bescherung haben - als Kehrseite der Medaille aber auch das letzte Türchen des Adventskalenders aufmachen. Bei uns BiWuBärchen merkt man das Näherrücken des Weihnachtsfestes an einigen sich alljährlich aufs Neue ereignenden kleinen Dingen. Weihnachten kommt näher wenn...


 

 ... Rosey und Holly sich wieder einmal nicht einigen können, ob der Weihachtsbaum dieses Jahr nun in rot-grün oder rosa-silber geschmückt wird...


... Toffee seine große Einkaufstüte mit Leckereien füllt und Fluttercino schöne Keksgeschenkdosen aussucht...


... Azurro und Lucky sich nicht für ein Kuchenstück entscheiden können und dann lieber gleich zwei nehmen...


... Lavendelinchen und Herzbube so verliebt ineinander sind, dass das kleine Goebel-Engelchen sich noch so sehr anstrengen kann, ihnen die neue Lebkuchengirlande zu präsentieren... die beiden haben nur Augen füreinander...

 
... es wieder einmal so aussieht, als würde der Weihnachtsbaum bis Heiligabend nicht fertig geschmückt, weil Noel nie zufrieden ist und immer noch eine kahle Stelle entdeckt, der Goebel-Engel sich einfach nicht entscheiden kann, wo der Stern nun am Besten hängen würde und Mon Chéri und Jolly auch einfach viel Spaß am Dekorieren haben...

  
... Amselino schon alle Weihnachtseinkäufe beisammen hat (alter Streber)...

  
... Sabienchen es auch dieses Jahr nicht schafft, sich für eine Krippe zu entscheiden, obwohl sie doch seit Jahren ihr Taschengeld dafür spart und der Holzkunstverkäufer trotzdem ganz geduldig mit seiner schwierigsten Kundin bleibt, zum einen, weil Weihnachten ist, zum anderen, weil er vielleicht hofft, dass sie irgendwann so viel angespart hat, dass sie alle Krippen auf einmal kaufen kann *grins*...

  
... Sally und Bowler ein Schwätzchen darüber halten, wie sie die Feiertage verbringen werden...

  
... Lady Helena ihre Einkäufe bei Teddy's erledigt und sich im Anschluss daran einen Becher voll mit Teddy's berühmten Punsch genehmigen wird...

  
... äh... *flöööööt* kein Kommentar... vermutlich zu viel Punsch getrunken *räusper* (Ist ja auch kein BiWuBär - wir würden so etwas NIE tun)...

  
... Lisa (von Doris Minuth / Domi-Bär) wieder unermüdlich kleine BiWuBärchen auf dem Schlitten über den Markt zieht, obwohl sie meint, da ein leise gekichertes "Hüa" vernommen zu haben - was Sunny und Bluebell natürlich empört von sich weisen würden *grins*...

  
... sich Himmel und Hölle freundlich begegnen, weil Ruby Fourty jedes Jahr seinen Kumpel, das Halloweenteufelchen von Monika Klein (leider keine Homepage) auf dem Weihnachtsmarkt trifft...

 
... sich eins der Goebel-Engelchen wieder Sorgen macht, Granny Smith könnte zu viel Punsch trinken - und dieser gemütlich entgegnet, es wäre doch nur Apfelpunsch...
 
... ja, wenn all diese lieb gewonnenen Gewohnheiten oder Ereignisse auftreten, dann wissen wir, dass Weihnachten nicht mehr fern ist. Tja, und wenn wir auf den Kalender und die Uhr schauen, dann wissen wir das natürlich erst recht! *pruuuuuustkicher*
 
Wir alle wünschen Euch schon heute ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben! Genießt Eure Rituale, Eure Familientraditionen, lasst Euch nett beschenken, vergesst für ein paar Tage, dass es Kalorien auf der Welt gibt, und wenn Ihr Besuche machen müsst, dann fahrt bitte schön vorsichtig!
  
Alle BiWuBären und natürlich auch Birgit wünschen Euch von Herzen:
Fröhliche Weihnachten!
Merry Christmas!
Joyeux Noel!
Feliz Navidad!
Buon Natale!
Wesołych Świąt!
Feliz Natal!
Fijne Kerstdagen!
  
Habt ein schönes Fest!
Euer Flutterby

Es war einmal... die Geschichte vom Owie

Hallo,

na, seid Ihr überrascht? Heute schon wieder ein "Es war einmal..."-Post... und dann auch noch die Hexe vom Dienst als Märchentante? *hihi* Ungewöhnlich, ich gebe es zu, und sicher auch eine Ausnahme, weil ich ja normalerweise in den "Es war einmal..."-Geschichten eine Hauptrolle habe. Aber ehrlich gesagt, so kurz vor Weihnachten kann man doch auch mal etwas von der Regel abweichen - und ich wollte auch so gerne einmal aus dem Märchenbuch vorlesen. Wo steht denn auch geschrieben, dass wir Hexen und Magier keine Märchen erzählen können... eben!


Also lese ich Euch heute die Geschichte vom Owie vor - die werden einige unserer "älteren" Leser vielleicht noch vom letzten Jahr her kennen. Aber da müsst Ihr dann durch oder notfalls wegklicken, wir finden jedenfalls, Rituale und "Alle Jahre wieder" gehören untrennbar zur Weihnachtszeit dazu. Und der Owie gehört hier bei uns dazu, wobei es eine Geschichte ist, die Birgit irgendwann und irgendwo einmal gehört hat und die nun aus dem nicht mehr ganz so taufrischen Gedächtnis von Birgit *räusper* nacherzählt wird. Los geht's:

Vor langer Zeit, als es noch kein Internet, keine Handies und keine Eurokrise gab, als vieles noch einfacher, aber auch härter war, da gab es weitab von den großen Städten in der bayrischen Bergregion eine kleine Dorfschule, in der die Lehrerin eines Tages mit ihren Schülern das Lied "Stille Nacht" im Unterricht behandelte. Die Kinder hörten begeistert zu und als die Lehrerin ihnen als Hausaufgabe aufgab, ein Bild über den Inhalt dieses Liedes zu malen, gingen die Kinder nach Hause und verblüfften ihre Eltern, weil sie mit Feuereifer und Hingabe die Malstifte rausholten, um ihre Hausaufgabe zu erledigen.

Am nächsten Tag gaben die Kinder ihre Zeichnungen ab und die Lehrerin sah mit Freude die schönen Zeichnungen. Sogar Seppl, sonst eher der Klassenclown und nicht gerade der Musterschüler, hatte sich brav hingesetzt und ein für seine Verhältnisse sehr sauber und sorgfältig gemaltes Bild von der Krippe abgeliefert. Alle Mitwirkenden hatte er liebevoll dargestellt: Die Heilige Familie, Ochs und Esel, die Schafe und die Hirten, die Engel... doch da stutzte die Lehrerin. Vorne links auf dem Bild hatte Seppl einen glatzköpfigen Mann mit Eierkopf hingemalt, der über das ganze runde Gesicht lachte - dieser Mann war offensichtlich kein Hirte und gehörte nun wirklich nicht in die Szene vom Stall in Bethlehem! Also rief die Lehrerin den Seppl zu sich ans Pult und sagte (Sie sprach natürlich bayrischen Dialekt, aber wir geben die hochdeutsche Übersetzung wieder): "Seppl, Du hast da ein wirklich schönes Bild gemalt und Dir sehr viel Mühe gegeben. Aber Du hast einen kleinen Fehler gemacht - dieser Mann hier gehört doch nicht in die Geschichte von der Geburt des Jesuskindes."

Da hat der Seppl die Lehrerin für einen Moment ganz verblüfft angesehen und brachte dann endlich heraus: "Ja, aber... das ist doch der Owie..." Und im Stillen hat er bei sich gedacht, dass es schon ganz schön merkwürdig sei, dass eine kluge Frau wie seine Lehrerin so etwas Dummes von sich geben konnte. Wo sollte denn da ein Fehler sein? Und laut sagte er: "Das haben Sie uns doch gestern beigebracht, in der 3. Strophe wird doch erzählt, wie der Owie lacht, weil er sich so freut, dass das Jesuskind nun geboren ist..."

Und da hat die Lehrerin ihn noch einmal erstaunt angesehen, aber dann hat sie begriffen und dem Seppl über's Haar gestrichen und gesagt: "Da hast Du allerdings vollkommen recht, Seppl. Wie konnte ich nur den Owie übersehen! Und weil Du mich daran erinnert hast, bekommst Du für Dein schönes Bild nun eine Eins mit Sternchen!"

Ja, so in der Art hat sich das damals zugetragen mit dem Owie. Wir BiWuBären haben unseren eigenen Owie, und der strahlt - wie sich das für den Owie gehört - über's ganze Gesicht und steht auf einer von Birgit dekorierten Spieldose, die auch tatsächlich "Stille Nacht" spielt.


Und wenn es dann in der 3. Strophe heißt: "Gottes Sohn, o wie lacht Lieb' aus Deinem göttlichen Mund" - dann denken wir immer an den lachenden Owie, weil es doch irgenwie darum geht an Weihnachten. Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass wir uns "Fröhliche Weihnachten", "Merry Christmas", "Joyeux Noel" oder "Feliz Navidad" wünschen, meint Ihr nicht? Da steckt bestimmt der Owie dahinter... *zwinker*

In diesem Sinne wünsche ich Euch Owie-fröhliche Weihnachtstage! Genießt es, die letzten Türchen am Adventskalender aufzumachen, lasst Euch bei den letzten notwendigen Besorgungen nicht stressen und freut Euch auf schöne Tage im Kreise Eurer Lieben!

Liebe Grüße
Eure Magica de Spell

Pha Tang, Phu Chi Fa and Spreading the Joy ...

Receiving my marching orders, I was informed that we would be leaving by 8 am in order to arrive at a friends resort by 9 am.  As it turned out, 10 am would have been about right but that is the way things go.  So we left with the sister and niece in tow, later joining our friends and their guests from England.

At the request of our friends, we had between us gathered an assortment of blankets, clothes and snacks, for the women and children of a hill tribe village on the way to Phu Chi Fa.  Some refer to it as charity, I prefer to call it spreading the joy.  Everywhere, we were surrounded by smiling faces, regardless of which side of the equation you were on.  Hundreds of photos later and our stocks depleted we said our goodbyes and headed higher into the mountains.




Arriving next at Phu Chi Fa we gathered our energy for the hike to the top.  With the peak shrouded in mist and cloud one wondered about the possibility of getting any pictures on the day.  While the others ventured on to the top, I broke ranks and ensconced myself on a lower outcrop that provided the vantage I was looking for.  My wife has been complaining that my desktop image of her is outdated and wanted it changed to something else. 

I thought a misty Phu Chi Fa might make for a nice uncluttered image and set about trying to capture just the right profile.  My subject was particularly shy that day, making brief appearances as she spent most of her time veiled by a heavy mist that climbed up the sheer rock face from the valley below.  I lost all track of time watching the world around me appear and disappear, revealing something different with each emergence.



The others eventually came to fetch me and we headed back to our vehicles.  Our friends took their guests south via the high mountain road to visit Phu Sang Waterfall.  We on the other hand headed north to Pha Tang, someplace my wife and her family had never visited before.  Of course they were hungry, so we stopped at a nice mountain side restaurant that provided good food and a few nebulous images.



The mountain air was fresh and clean but did not lend itself to razor sharp images.  Still the bluish haze and subdued colors do produce a certain mood representative of the day.  Pha Tang gave us more expansive views than did Phu Chi Fa with a much easier climb up an uneven rock staircase.




For some reason many Thais suffer from motion sickness but we made it through the twists and turns without incident.  I suppose it helped that we rolled down the windows and allowed ourselves to be caressed by they cold mountain air.  The niece hung her head out the window and reminded me of Cookie, in a good way.  She can be a little moody around adults but on this day she looked like a happy child on an amusement park ride as she reveled in the sheer drops, tight turns and cold air numbing her happy smiling face.

Village Faces